Miss Südtirol | 12. Mai 2017

Viktoria Niederkofler – „Zett“-Miss Südtirol 2005

Attraktiv, intelligent, selbstbewusst: Attribute, mit denen sich die neue Miss Südtirol Viktoria Niederkofler beschreiben lässt. Die 20- jährige Jus-Studentin aus Dietenheim konnte sich beim großen Finale im Bozner Stadttheater gegen ihre 16 Konkurrentinnen um das silberne Krönchen durchsetzen.

Auf Platz zwei landet Giulia Baucia (20) aus Bozen, den dritten Platz belegt Lotte Sanin (18) aus Kaltern.

Aufgeregt bis zur letzten Minute, und zum Schluss gab’s Tränen: Viktoria Niederkofler konnte es kaum fassen, als „Zett“-Chefredakteur Franz Sinn die Entscheidung der Jury bekannt gab. Die 20-jährige Studentin aus Dietenheim trat damit die Nachfolge von Michela Chemoli an und durfte sich die anschließenden 12 Monate „Miss Südtirol 2005″ nennen.

Minuten lang verschwand die blonde Jus-Studentin aus Dietenheim hinter herzlichst drückenden Armen und Bussis, Fernseh-, Film- und Fotokameras und einem Regen aus Papier-Girlanden – bewegende Momente für die soeben gekürte Miss.

Zuvor hatten die 17 Bewerberinnen um den begehrten Titel eine unvergleichliche Show geboten. Mode von „Custo“ bis Raffela Curiel begeisterte das zahlreiche Publikum im Neuen Stadttheater von Bozen. Ebenso die Einlagen der Tänzer von „MXM Dance Group“ aus Mailand und die Akrobaten des „Teatro Glimt“.

Als Conferencier der Extraklasse führte der charmante RTL-Star Markus Lanz durch den Abend.

Die zauberhafte Vicky im ersten Interview

„Zett“: Überrascht vom Erfolg?

Viktoria Niederkofler: Auf jeden Fall, wenngleich doch jede Konkurrentin insgeheim hofft zu gewinnen. Sonst würde sie nicht mitmachen.

Z: Schwach wirst du bei …

V. Niederkofler: … Nutella, meine Lieblingsspeise sind allerdings Pusterer Schlutzkrapfen und Brennessel-Gnocchi.

Z: Welches ist dein Lebensmotto?

V. Niederkofler: Wer nicht wagt, der gewinnt nicht.

Z: Wo bleibst du beim Fernsehen hängen?

V. Niederkofler: Früher saß ich oft vor dem TV. Heutzutage habe ich kaum Zeit. Ich konzentriere mich auf mein Studium in Innsbruck, ich gehe gerne ins Theater, lese ein Buch oder treffe mich mit Freunden.

Z: Hobbys?

V. Niederkofler: Vor allem Reisen. Mein nächstes Traumziel ist Mexiko. Geplant ist zu Weihnachten/Neujahr mit einem Bekannten der Familie eine Reise nach Thailand.

Z: Wovon hast du immer geträumt?

V.Niederkofler: Ich wollte eigentlich Künstlerin werden. Ich zeichne sehr gerne.

Z: Bist du vergeben?

V. Niederkofler: Nein, ich habe keinen festen Freund.

Z: Weißt du, was auf dich als Miss Südtirol zukommt?

V. Niederkofler: Nein. Ich habe keine Ahnung, aber ich bin sehr gespannt.

Z: Welches sind die wichtigsten Menschen in deinem Leben?

V. Niederkofler: Sehr wichtig war für mich mein leider inzwischen verstorbener Opa, eine Stütze in allen bisherigen Lebenslagen ist mein Papa.

Z: Was hat dir heute an Moderator Markus Lanz besonders gut gefallen?

V. Niederkofler: Dass er aus dem Pustertal ist.

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Michela Chemoli – „Zett“-Miss Südtirol 2004

„Miss Südtirol 2004″ kommt aus Eppan: Die 18-jährige Studentin Michela Chemoli im vollbesetzten Meraner Kursaal zur Nachfolgerin von Katrin Morandell gekürt. Auf Platz zwei landete die 19-jährige Karin Kleindienst aus Girlan, Dritte wurde Martina Insolvibile (20) aus Leifers. Durch das Finale führte der bekannte Moderator Andreas Türck.

18 Kandidatinnen hatten sich um die Krone beworben. Erst nach Mitternacht – gegen 0.25 Uhr stand das Ergebnis fest. Weil sich die Show-Einlagen hinzogen, verzögerte sich die Kür. In Eppan kann man nun die Sektkorken knallen lassen: Beide Erstplatzierten kommen aus der 12.000-Seelen-Gemeinde, eine Seltenheit.

Die drei Schönsten können sich gleich über mehrere tolle Preise freuen: „Miss Südtirol“ bekommt z. B. einen Goldbarren im Wert von 5000 Euro und einen Opel Astra Cabrio für ein Jahr. Auf die Zweit- und Drittplatzierte wartete jeweils eine schöne Reise.

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Katrin Morandell – „Zett“-Miss Südtirol 2003

Eine Nacht der Lehrerinnen: Gegen ein Uhr stand die Reihung fest: Südtirols neue Miss heißt Katrin Morandell, ist 21 Jahre jung und Lehrerin. Sie konnte sich gegen ihre Lehrerkollegin Rita Stuflesser und Barbara Kritzinger durchsetzen.

Gegen 16 andere Miss-Anwärterinnen konnte sich die neu Miss beim Finale des Schönheitswettbewerbs durchsetzen. Den Abend moderierte Promi-Talkerin Arabella Kiesbauer. Der zweite Platz in der Südtiroler Schönheitskonkurrenz ging an die Grödnerin Rita Stuflesser, 20 Jahre jung und ebenfalls Lehrerin von Beruf wie die Siegerin Katrin Morandell. Auf Rang drei landete die 18-jährige Völserin Barbara Kritzinger.

Gegen ein Uhr überreichte Miss Südtirol 2002, Sara Paluselli, ihrer Nachfolgerin das Krönchen. Mit atemberaubender Akrobatik begeisterte das „Athletic Dance Theatre Katakló“, und für die After-Miss-Party sorgte die Band „Spremuta“.

Einiges über die Miss Südtirol 2003 – Katrin Morandell (gefragt 2002)

Beruf: Lehrerin

Meine Hobbys sind Schwimmen, Joggen und Wandern.

Meine Lieblingsfarben sind Schwarz und Weiß.

Ich werde schwach bei Nudelgerichten und Fisch.

Zum Lachen bringen mich meine Schüler.

Ich bin von Natur aus ein fröhlicher Mensch

Zum Weinen bringen mich die Ungerechtigkeiten auf dieser Welt, Terroranschläge und Bürgerkriege.

Mein Lieblingsbuch: „Der Alchimist“ von Paul Coelho.

Für die Zukunft wünsche ich mir Gesundheit, Glück und irgendwann eine eigene Familie.

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Sara Paluselli – „Zett“ Miss Südtirol 2002

Von wegen Unglückszahl! Mit der Startnummer 13 ging sie auf den Laufsteg und wurde am 13. Oktober zur „Miss Südtirol 2002″ gekürt: Sara Paluselli, süße 16 Jahre jung, Schülerin aus Brixen.

Um 00.25 Uhr übergab Jury-Vorsitzender Elmar Pichler-Rolle, Bozens Vizebürgermeister, bei der Feier im Meraner Kursaal der Moderatorin das rote Kuvert mit der Entscheidung der Jury. Auf Rang zwei landete Publikumsliebling Sissy Reichsigl (18) aus Hafling, den dritten Platz errang Lisa Dal-Pai (19) aus Eppan.

Barbara Prieth, Miss Südtirol 2001, übergab der neuen „Königin der Schönheit“, wie Moderatorin Milly Carlucci es ausdrückte, das Krönchen. Sara durfte sich über einen Scheck über zehn Millionen Lire, einen Modelkurs und ein handgefertigtes Schmuckstück freuen. Auch für alle anderen Teilnehmerinnen gab es Preise und Blumen.

Während des Abends sorgten die bekannte Sängerin Neja, „Dynamic Dance“ aus Brixen und „Black & White Dancers Meran“ für gute Laune. Die gute Stimmung im Meraner Kursaal hielt bis in die frühen Morgenstunden an.

Süß und schüchtern: Miss Paluselli im Gespräch (2002)

Sie schwärmt für „tschotina und mougina Krapfln“ nach dem Rezept ihrer Weitentaler Oma Maria, träumt von einer Reise nach Australien und glaubt an die Liebe auf den ersten Blick. Der „Zett“ erzählt Miss Südtirol 2002, Sara Paluselli, von sich, ihren Zukunftsplänen und welche Überraschungen sie seit ihrer Krönung vor knapp einer Woche erlebt hat.

Vor der Tür der 3D des Pädagogischen Gymnasiums „Josef Gasser“ in Brixen jubeln die Zett-Schlagzeilen „Sara: Jung, schön und Miss Südtirol“ und „Die ,13′ bringt Sara Glück“. Kein Zweifel: Hier paukt Miss Südtirol 2002, Sara Paluselli. „… und zwar am liebsten Kunst“, lächelt die 16-jährige Brixnerin, übrigens eine sehr gewissenhafte Schülerin, die derzeit allerdings mit der Physik etwas hadert.

In den vergangenen Tagen ist das Telefon im Hause Paluselli kaum still gestanden. Zeitungen baten um Interviews, Radio- und Fernsehsstationen luden die neue Miss in ihre Sendungen, Vereine zum Ball ein und, und, und. Auf Saras Handy gingen jede Menge SMS von Freunden und Verwandten ein.

„Selbst Freundinnen aus Mailand, die ich im Urlaub am Meer kennen gelernt hatte, hatten von meinem Sieg erfahren und gratulierten“, freut sich die Schülerin. Samstagabend lockten sie ihre Freunde Sandra, Yvonne und Mirko ins Brixner In-Lokal „Time out'“. „Im Pub warteten alle meine Klassenkameradinnen auf mich, und wir haben ausgiebig gefeiert.“

Sara darf sich aber auch über die Glückwünsche fremder Personen freuen. „Auf der Straße drehen sich die Menschen nach mir um“, erzählt Sara. „Einige davon sprechen mich sogar an und machen mir Komplimente. Manchmal ist mir dann etwas mulmig zumute. Ich bin nämlich sehr schüchtern.“

Saras Mutter Luisa – sie stammt aus Weitental – und Vater Walter – ein Brixner – sind stolz auf ihre schöne Tochter. Doch die beiden Angestellten in einer Brixner Filiale der Volksbank (ihre älteste Tochter Laura besucht die Lehranstalt für Soziales in Brixen) blicken auch mit gemischten Gefühlen Saras Miss-Jahr entgegen.

„Ich werde die Schule auf jeden Fall abschließen“, beruhigt die Miss, die später mit Kindern arbeiten möchte. „Auch wenn es schwierig werden wird, meine Aufgaben als Miss Südtirol und die Schule unter einen Hut zu bringen. Noch weiß ich nicht, was auf mich zukommen wird.“ Einige wertvolle Tipps hat sich die junge Brixnerin bereits von ihrer Vorgängerin Barbara Prieth geholt.

Das Herz der schönen Sara hat noch kein Mann erobert. „Ich glaube an die Liebe auf den ersten Blick“, gesteht sie. „Aber natürlich muss er auch charakterliche Qualitäten besitzen – allem voran sollte er verständnis- und humorvoll und treu sein.“ Stichwort Ehe. „Ja sicher!“

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Barbara Prieth – „Zett“ Miss Südtirol 2001

Wie Miss Südtirol 2000 ist auch Miss Südtirol 2001 eine blonde Schönheit: Die 21jährige Barbara Prieth aus Naturns ist Studentin und hat sich gegen die restlichen Konkurrentinnen durchgesetzt.

Auf Rang zwei landete Vera Jarolim aus Brixen, drittschönste im Land ist Katrin Wieser aus Laas.Bis auf den allerletzten Stehplatz ausgebucht war die Misswahl 2001 im Kursaal. Gegen 1.45 Uhr konnte Landeshauptmann und Schirmherrn der Miss-Wahl Luis Durnwalder endlich bekanntgeben: „…und Miss Südtirol 2001 ist: Barbara Prieth“.

Applaus begleitet die 21-jährige Studentin der Kommunikationswissenschaften aus Naturns auf ihrer „Ehrenrunde“ über den Laufsteg.

Zurück auf der Bühne, drängt sich alles um die attraktive Barbara. Küsschen links, Küsschen rechts vom Landeshauptmann, von Zett-Chefredakteur und Gastgeber Franz Sinn und von Moderator Markus Lanz.

„Mr. Mitsubishi“, Georg Kössler von Euroauto, zückte die Schlüssel für den „Pajero Pinin“, mit dem die Miss ein Jahr lang fahren durfte; Karl Alber von der Firma alber’s überreichte den Scheck in der Höhe von drei Millionen Lire. Marco Ippoliti von Charlotte legte ein phantastisches Schmuckstück mit einem Aquamarin um den Hals der schönen Barbara.

Ihren Sieg durfte die neue Miss Südtirol mit einer Millennium-Abfüllung der Sektkellerei Ferrari Spumante feiern; ihre Laufsteg-Kenntnisse (Barbara modelt in Mailand) in einem professionellen Modelkurs von Ingrid Mayr auffrischen.

Auf Platz zwei wählte die Jury die 17-jährige Vera Jarolim aus Brixen, auf Platz drei die 18-jährige Katrin Wieser aus Laas. Auf die Schülerinnen – Vera büffelt am Sprachenlyzeum in Brixen, Katrin an der Handelsoberschule in Schlanders – warteten ein origineller Prifa-Roller sowie eine große Flasche Sekt von Ferrari.

Alle 24 Finalistinnen durften einen Geschenkkorb, prall gefüllt mit Südtiroler Markenprodukten, eine Flasche Sekt von Ferrari Spumante und eine Personenwaage von Korona mit nach Hause nehmen.

Nach dem Finale tanzten noch einige „Nachtfalter“ bis in die frühen Morgenstunden zu den Rhythmen der Pop-Gruppe „Airbag“ im Foyer.

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Renate Pichler – „Zett“-Miss Südtirol 2000

Wirbel um Südtirols schönste Frau: Nur zwei Tage nach ihrer Wahl musste die vermeintliche Miss Südtirol 2000, Debora Piffer, ihre Krone wieder zurückgeben. Der Grund: Die 22-Jährige aus Matsch war bereits verheiratet. Der Titel ging damit an die zweitplatzierte Renate Pichler (21) aus Kaltern.

Debora Pfiffer musste ihr Krönchen wieder abgeben

Bei der Miss-Wahl im Meraner Kursaal wurde sie noch gefeiert, aber schon tags darauf hat sich das Blatt für die Vinschgerin gewendet. „Die Regeln waren klar und allen Teilnehmerinnen bekannt“, erklärte der Veranstalter der Miss-Südtirol-Wahl, „Zett“-Chefredakteur Franz Sinn.

„Auch Debora hat uns schriftlich bestätigt, ledig zu sein. Uns blieb gar nichts Anderes übrig, als ihr den Titel wieder abzuerkennen“, meinte er. Piffer willigte auch sofort ein, nach Bozen zu kommen, um ihre Krone und den gewonnenen Mitsubishi wieder abzugeben.

Noch am Nachmittag fand dann in den Redaktionsräumen der Sonntagszeitung „Zett“ die „Krönung“ von Renate Pichler statt. Die blonde Kaltererin war hinter Piffer auf Platz zwei gelandet. Chefredakteur Franz Sinn überreichte der 21-Jährigen Krone samt Siegerschleife. Erste Gratulantin: Debora Piffer.

„Der Debora bin ich gar nicht böse“

„Mir ist jetzt ein Stein vom Herzen gefallen“, sagte die attraktive Vinschgerin. Sie habe niemanden um den Titel bringen wollen, und auch wenn es heute nicht herausgekommen wäre, hätte sie noch diese Woche die Sache aufgeklärt, räumte Piffer ein. Miss Südtirol 2000, Renate Pichler, nahm die Sache gelassen: „Ich freue mich über den Titel, und der Debora bin ich gar nicht böse.“

Die Drittplatzierte Evi Perpmer (19) aus Eppan rückte auf Rang zwei vor. Heike Augscheller (24) aus St. Leonhard und Sibylle Pichler (23) aus Neumarkt belegten ex aequo Platz drei.

Das attraktive Quartett strahlten, als ihnen im Rahmen einer nachgeholten gemütlichen Feier im Gasthof „Eberle“ in St. Magdalena ober Bozen Miss-Krönchen und -Schleifen überreicht wurden.

Ebenfalls unter den Gästen: Miss-Wahl-Organisatorin Margit Hassl-Daporta und Gatte Norbert, Choreograprahin Ingrid Mayr, SMG-Direktor Karl Kronsteiner, Wolfgang Alber von der Firma alber’s, „Mr. Mitsubishi“ Georg Kössler von Euroauto (gab Miss Renate einige Tipps, wie sie ihren gewonnenen Mitsubishi Space Star immer gut in Schuss halten kann), Herbert Perini, Geschäftsführer der Metro und der Meraner Fotograf Wolfgang Staschitz.

2002 wurde Hochzeit gefeiert

Und wie steht’s mit Miss 2000, Renate? „Ich habe einen Freund! Er heißt Mario.“

In der Zwischenzeit hat sich in Sachen Liebesleben aber einiges getan. Im August 2002 gab Renate Pichler dem Unternehmer Gernot Seebacher das Jawort.

Die attraktive Kaltererin und der jüngste Sprössling von Flugplatz-Präsident Toni Seebacher heirateten in der Kalterer Pfarrkirche; das große Hochzeitsfest stieg auf Schloss Prösels. Anschließend flitterte das Paar in der Karibik. 2006 und 2007 arbeitete das Paar fleißig an der Familienplanung und ist heute stolz auf die Töchter Laetitia und Leonie.

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Barbara Hilber – „Zett“-Miss Südtirol 1998

Thron frei für die Schönheitskönigin: Barbara Hilber (19) aus Bruneck ist Miss Südtirol 1998. Auf Rang zwei kam Katja Schrott aus Meran, Dritte wurde Bruna Mück, Stewardess aus Bozen. Im Wettstreit um die schönste Figur, das netteste Lächeln und das attraktivste Auftreten zeigten sich die sechzehn Finalistinnen in verschiedenen Roben: mal sommerlich im Badeanzug, mal romantisch ganz in weiß, dann traditionsbewusst im Trachtenlook.

Für die Juroren war es wahrlich kein Leichtes, die Punkte zu verteilen. Doch ihnen und auch den Mädchen war bewusst: Nur eine kann ein Jahr lang als Miss Südtirol auftreten. Zwar floss bei den Zwischenentscheidungen die eine und andere Träne, aber es heißt ja schließlich: Schönheit muss leiden.

Gegen 1.15 Uhr konnte Moderator Markus Frings die Entscheidung der Jury verkünden: Die neue Miss Südtirol heißt Barbara Hilber. Sie ist 19 Jahre alt, von Beruf Hotelkauffrau und kommt aus Bruneck.

Die 19jährige war die erste Pustererin, die Miss Südtirol wurde. Erster Gratulant war Landeshauptmann Luis Durnwalder: „Wir Pusterer müssen zusammenhalten.“

Ex-Miss Evelyn Innerhofer setzte ihr die Krone aufs Haupt und sie bekam einen Scheck über sieben Millionen Lire.

Die Zett hat Barbara Hilber (Sternzeichen: Wassermann, begeisterte Snowboarderin), nach der Wahl nach ihren Vorlieben, Abneigungen und anderen kleinen Geheimnissen gefragt.

Lieblingsmusik: Alles, außer volkstümliche Musik.

Lieblingstier: schwierig, vor allem Wildtiere, speziell Großkatzen wie Leopard, Jaguar usw.

Lieblingsjahreszeit: Ich bin froh, dass es warme und kalte Jahreszeiten gibt, aber lieber habe ich doch den Sommer.

Was ich bei Männern nicht mag: Macho-Getue und spitzzulaufende Schuhe.

Die schlechteste Anmache, die ich je erlebt habe: Die Frage „Hast du Feuer?“ von denen, die genau wissen, dass ich nicht rauche.

Ich schlafe im Pyjama.

Wo ich schwach werden könnte: bei einem Abendessen bei Kerzenlicht.

Männertypen, die mich anziehen: dunkle Typen mit dem gewissen Etwas.

Worauf ich bei Männern zuerst schaue: auf die Augen.

Diät ist für mich ein Fremdwort.

Morgens benötige ich zwei Minuten, um mich herzurichten.

An die Liebe auf den ersten Blick glaube ich.

Was ich nie verzeihen könnte: belogen zu werden.

Mein größter Wunsch: ist erfüllt.

Mein schönstes Erlebnis auf der Piste: das erste Mal über die ganze Piste ohne Sturz.

Schönheit ist für mich relativ.

Der nächste Traum von Barbara Hilber: Sie möchte PC-Grafikerin werden.

Ganz so gekommen ist es jedoch nicht. Der Sieg bei der Miss-Südtirol-Wahl hat ihren beruflichen Werdegang geprägt. Heute führt sie die Model Agentur „sam“ und fühlt sich selbst auf den Laufstegen und vor der Kamera äußerst wohl.

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Evelyn De Silva (Innerhofer) – „Zett“-Miss Südtirol 1997

Spannendes Finale im Meraner Kursaal: Evelyn De Silva (Innerhofer), 19, aus Meran ist diejenige, die den Titel der Miss Südtirol 1997 führen darf. Der Fanclub der bezaubernden Brunetten tobte, als ihr Landeshauptmann Luis Durnwalder – unterstützt von Zett-Chefredakteur Franz Sinn und Moderator Markus Frings – die begehrte Miss-Schleife überreichte.

Die attraktive, 1,82 Meter große Meranerin (Konfektionsgröße 42/44) siegte vor der hübschen Rosy Ciciriello, 20 Jahre alt, Studentin der Politikwissenschaften aus Gossensaß und der attraktiven, blonden Evelyn Winkler, 18 Jahre jung, Schülerin aus Neustift.

De Silva (Innerhofer) gewann eine Mittelmeerkreuzfahrt auf der Bolero, einen Modelkurs von Ingrid Mayr und einen Hubschrauberflug mit Jakob Tappeiner.

18 Finalistinnen, die bei drei Ausscheidungen in Schlanders, Bozen und Brixen ermittelt wurden, waren im Kursaal zum großen Finale angetreten. Veranstaltet wurde die Misswahl von der Zett. Für die passende Musik sorgten die Bands Carpe DieM und Marvin B. Viel Applaus erntete Manfred Schweigkofler mit einer Sketcheinlage, der als „Herr Benedikt Arm aus Frankart an der Spray“ auftrat.

Evelyn De Silva (Innerhofer) stammt eigentlich aus Riffian, ihr leiblicher Vater stammt aus Sri Lanka.

Sie ist in Meran zur Schule gegangen. „Ich würde mich mehr aufs Modeln konzentrieren als damals“, sagte sie heute. Damals hatte sie nur die Musik im Kopf. So arbeitete sie bei den Meraner Musikwochen als Platzanweiserin. Und siehe da…

Genau dort flog ihr die Liebe zu. Sie lernte den Ausnahmecellisten Mischa kennen und kam mit ihm zusammen. Seitdem sind sie ein Paar und leben mit den beiden Söhnen Maxim und Manuel im Prachtanwesen des berühmten Architekten Viktor Horta nahe Brüssel.

2008 feierten sie eine märchenhafte Hochzeit im Kreis von Familie und Freunde auf Schloss Rubein in Meran. „Eigentlich sind wir ja schon seit Dezember verheiratet“, verriet die hübsche Braut, „aber wir wollten nach der Hochzeit in meiner Wahlheimat Brüssel nun auch mit meiner Familie in Südtirol feiern.“

Geworden sind es schlussendlich doch mehr Gäste als geplant, über 200.“ Besonders freute sie, dass ihr leiblicher Papa eigens aus Miami einflog.

Organisiert hat die Feier für die Miss und ihren Mischa übrigens Evelyns Südtiroler Ziehvater Oskar Stricker. „Er ist mein Weddingplanner, hat mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen“, lachte sie vor der Feier.

Dazu gehörte auch, dass das Brautpaar in der romantischen Kutsche vom Hotel abgeholt wurde und damit vor dem Schloss vorfuhr. Und als besondere Überraschung für die Hochzeitsgäste trat die weltberühmte Cellistin Rebecca Carrington mit ihrer virtuosen Mischung aus Comedy und Musik auf.

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Petra Unterfrauner – „Zett“-Miss Südtirol 1996

Petra Unterfrauner aus Feldthurns, 22 Jahre jung, ist Miss Südtirol 96! Die attraktive Eisacktalerin siegte vor der Schülerin Tanja Blaas (17) aus Naturns und Margit Auer (18), Schülerin, aus Bruneck. Die Wahl war überaus spannend: Über 700 Augenpaare starrten den ganzen Abend gebannt auf die Bühne im Meraner Kursaal, wo sich bis nach Mitternacht die schönsten Frauen Südtirols tummelten. Dann gab Moderator Günther Heidegger die Siegerin bekannt.

„Die Miss Südtirol 1996 heißt…“

Je enger sich zuvor in den verschiedenen Durchgängen der Kreis schloss, desto mehr wuchs die Spannung. Dann endlich verkündet Moderator und „Zett“-Chefredakteur Günther Heidegger die Entscheidung der Promi-Jury: Petra Unterfrauner. Der eigens angereiste Fanclub der dunkelhaarigen Säuglingsschwester tobte vor Freude.

Für Entspannung sorgte ein buntes Showprogramm, das ein einmaliges Erlebnis wurde: Erwin Windegger und seine Band gaben Musicalhits aus Starlight Expreß, Rocky Horror Picture Show, Hair und Elisabeth zum Besten. Das Duo Hafri begeisterte mit seinen Kabaretteinlagen; unter anderem sah man Landeshauptmann Luis Durnwalder Lambada tanzen.

Mit dem Titel sicherte sich Unterfrauner den Hauptpreis, einen VW Polo Harlekin. Weiters einen Hubschrauberflug über Südtirol und einen Fotovertrag (beides mit Fotograf Jakob Tappeiner), einen Bademantel, einen Vertrag für Fotos in der nächsten „Dolomiten“-Mode-Beilage, sowie einen Modelkurs in einer Innsbrucker Agentur.

Mama – Model – Fitnesstrainerin – Krankenpflegerin

Auch heute erinnert sich die hübsche Feldthurnerin noch gern an jenen Tag im Meraner Kursaal: „Die Misswahl hat mir dazu verholfen, neue und wichtige Kontakte zu knüpfen und interessante Menschen kennenzulernen.“ Den Gang über den Laufsteg beherrscht sie mittlerweile aus dem Effeff und ist nach wie vor eines der gefragtesten Models in Südtirol.

Auch privat dauerte es nicht lange, bis sie ihren Platz gefunden hatte: 1998 heiratete sie den Besitzer eines Fitnesscenters in Brixen. Sie ließ sich in München zur Fitnesstrainerin ausbilden. Neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit als Krankenpflegerin in Brixen arbeitet sie auch heute noch hobbymäßig als Fitnesstrainerin. An erster Stelle steht für die sympathische Miss jedoch ihre Tochter Hannah: „Sie ist für mich das Wichtigste“, stellt sie klar.

„Es gehört Mut dazu“

Wenn alljährlich die Vorausscheidungen der Miss Südtirol 2009 beginnen, werden bei Petra Unterfrauner Erinnerungen wach an die aufregende Zeit vor zwölf Jahren: „Es gehört doch auch eine Portion Mut dazu, um an der Misswahl teilzunehmen“, meint Petra. Mut, den sie glücklicherweise damals besaß.

Und die “ alte“ Miss hat für die neuen Anwärterinnen auch einige Tipps auf Lager: Die Kandidatinnen sollten immer versuchen, natürlich zu bleiben und Haltung zu bewahren und den Boden nicht unter den Füßen verlieren. „Die Wahl selbst sollte als Spaß gesehen und nicht zu ernst genommen werden. Hilfreich ist es außerdem, Freunde und Bekannte zur Wahl mitzubringen“, verrät sie.

Aber das Allerwichtigste für die künftige Schönheitskönigin: „Die neue Miss sollte das Jahr voll auskosten, damit es für sie auch nachher noch weitergeht und es nicht beim einen Jahr bleibt.“

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Marion Prossliner – „Zett“-Miss Südtirol 1995

Für viele ist sie „Miss Ausstrahlung“: Marion Prossliner mit der wallenden Löwenmähne wurde zur Schönsten des Landes gekürt. Die 20-jährige kommt aus Sterzing und darf sich Miss Südtirol 1995 nennen. Die Grundschullehrerin in Wiesen hatte sich schon bei der ersten Südtiroler Misswahl im Frühjahr 1993 für das Finale qualifiziert. Beim zweiten Anlauf schaffte es die 20jährige, den Titel bei dem von der „Rundschau WAS“ organisierten Wettbewerb zu erringen.

Petra Unterfrauner (21) aus Feldthurns wurde Zweite, Olinka Donatiello (19) aus Meran landete auf dem dritten Platz. Zur Miss „Albers“, also dem Mädchen mit den schönsten Beinen, wurde Maria Luise Weissteiner aus Brixen gekürt. Sie fliegt nach London.

Vorgängerin Verena Profanter steckte ihrer Nachfolgerin Marion Prossliner gerührt das Diadem ins Haar. Viel Prominenz wohnte dem bei, allen voran Landeshauptmann Luis Durnwalder (vom jungen Publikum mit viel Beifall empfangen).

Seine Gattin Gerda indes saß in der Jury, u.a. neben den Skiassen Peter Runggaldier und Isolde Kostner, Topmodel Sabine Lamprecht und den Missen Verena Profanter (1994) und Heidi Zingerle (1993).

Im Parkett saßen auch Landesrat Michl Laimer, RAI-Chefredakteur Hansjörg Kucera, KaufleutePräsident Christian Masten u.a.m.

Die neue Miss durfte sich über einen Scheck über sieben Millionen Lire freuen, sowie über ein goldenes Armband im Wert von 2,2 Millionen, einen Peugeot 106 als Leihwagen und eine Magnum-Flasche des „in“-Sektes von Braunbach.

„Dem Miss-Titel verdanke ich auch meine große Liebe“

Nach dem Krönchen eroberte sie die Laufstege im In- und Ausland. Und sie verdankt dem Miss-Titel sogar die große Liebe, sagt die glückliche Mama einer Tochter heutzutage.

Sie erinnert sich: „Ich war furchtbar aufgeregt, als ich erfuhr, dass ein Bekannter sie zur Misswahl angemeldet hatte“. Dabei hatte die damals 20-Jährige schon mit 14 ihre ersten grazilen Schritte über den Laufsteg gemacht.

„Ich arbeitete in einer Boutique und der Besitzer hat mich einmal gebeten auszuhelfen, als bei einer seiner Modenschauen ein Model ausfiel. Da hat mir seine Schwester ein paar Schritte beigebracht“. Das hat die junge Marion mit dem sympathischen Wipptaler Dialekt dann auch gleich „derlernt“.

Eben dieser Bekannte hat sie dann zur Miss-Südtirol-Wahl angemeldet und die Sterzingerin überraschte im Kursaal alle mit ihrer natürlichen Art auf dem Laufsteg. „Trotz der Erfahrungen, die ich schon hatte, hätte ich aber nie gedacht, dass ich gewinne.“ Und was war das Schönste? „Der Applaus, der spontan von Personen gekommen ist, die mich persönlich gar nicht kannten, hat mich besonders gewundert und selbstverständlich wahnsinnig gefreut.“

„Das Telefon läutete ständig“

Nach der Wahl ging es Ratz-Fatz: „Am Morgen begannen schon die ersten Fotoshootings. Das Telefon läutete ununterbrochen, Radiosender wollten Interviews, Reporter kamen, um Fernsehaufnahmen zu machen usw.“ Und einer der ganz großen Erfolge kam schon wenige Wochen nach der Wahl: Marion Prossliner durfte in einem italienischen Kinofilm mitspielen.

Sie sammelte Erfahrungen als Model in Österreich, Deutschland und Italien. „Das war sehr schön, aber das was man immer hört, stimmt: Es kann auch sehr hart sein.“

Das Miss-Jahr war für sie nicht nur in Sachen Modeln ein schicksalhaftes: „Das wichtigste waren die Bekanntschaften, die ich dadurch gemacht habe.“ Damit gemeint ist auch ihr heutiger Mann Stefano, den sie damals kennenlernte. „Auch er modelte für Modeschauen und so haben wir uns kennengelernt“, strahlt die heutige Wahlboznerin.

„Hauptberuflich bin ich Lehrerin“

Die Sterzingerin sah das Modeln damals wie heute immer als ein Hobby an, hauptberuflich ist und bleibt sie Lehrerin. Sie ist auch Mutter der kleinen Cindy. Auch ihr zuliebe nimmt sie heute nicht mehr so viele Aufträge an, obwohl ihr „das Modeln nach wie vor Spaß macht“, wie sie sagt.

Ihr Rat an die Missanwärterinnen: „locker bleiben!“. Denn: „Es gibt noch so viele schöne Momente im Leben und ich habe schon so viele Mädels erlebt, die es auch ohne Miss-Titel geschafft haben.“

Aber positiv sei die Erfahrung als Miss auf alle Fälle gewesen, nicht nur wegen der vielen Einladungen zu verschiedensten Events: „Ich war vorher eher unsicher, für das Selbstbewusstsein war es sehr gut.“